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Azolla mexicana Elodea callitrichoides Lemna aequinoctialis Sagittaria subulata Salvinia auricualata agg. Shinnersia rivularis |
Eichhornia crassipes (Mart.) Solms, Wasserhyazinthe, Pontederiaceae Beschreibung: Die Wasserhyazinthe ist eine ausdauernde, schwimmende Wasserpflanze. Die eiförmig-lanzettlichen Blätter sitzen auf stark mit aerenchymatischem Gewebe verdickten, als Auftriebskörper dienenden Blattstielen in einer Rosette mit 6-10 Blättern. Die ährenförmig angeordneten, auffälligen Blüten sind hellblau bis violett und haben einen gelben, zentralen Punkt auf dem oberen Perigonblatt. Herkunft und Vorkommen weltweit: Die Wasserhyazinthe stammt ursprünglich aus dem Gebiet des Amazonas, Brasilien. Von hier aus breitete sie sich in die weiteren Tropen, Subtropen sowie die warmgemäßigten Zonen aus (EPPO 2008). Vorkommen in Europa: Die Art ist in Südeuropa (Italien, Portugal, Spanien) etabliert, in vielen anderen Ländern treten jedoch immer wieder ephemere Vorkommen auf (EPPO 2008). Erstnachweis in Deutschland: In Deutschland wurden erstmals nach 1980 Pflanzen in freier Natur beobachtet, die jedoch wie alle weiteren Nachweise auf eine aktive Ansalbung durch den Menschen zurückzuführen sind (Hussner et al. 2010). Verbreitung in Deutschland:
Bevorzugte Siedlungsgewässer: Die Art besiedelt bevorzugt stehende bis langsam fließende Gewässer, da sie in zu schnell fließenden Gewässern rasch verdriftet wird. Ökologie der Art: Die Wasserhyazinthe wächst am besten unter sehr warmen und strahlungsreichen Bedingungen, wobei die Wachstumsrate der Art direkt mit den im Wasser enthaltenen Nährstoffkonzentrationen korreliert (Gopal 1987). Ausbreitung und Vermehrung: Eichhornia crassipes ist auf eine immer wiederkehrende Ansalbung in deutschen Gewässern angewiesen, da die Art die hiesigen Winter aufgrund der fehlenden Winterhärte nicht überdauern kann. Die Vermehrung während der Sommermonate erfolgt in den deutschen Gewässern rein vegetativ. Möglichkeiten des Managements: In Südeuropa und Afrika wird ein z.T. intensives Management der Art betrieben (Laranjeira & Nadais 2008). Neben mechanischen Verfahren werden auch biologische Kontrollmechanismen genutzt (Mbati & Neuenschwander 2005). Literatur: EPPO (2008): Eichhornia crassipes. EPPO Bulletin 38: 441–449 Gopal, B. (1987): Water Hyacinth. Elsevier, Amsterdam. Hill, M.P., Cilliers, CP & Neser, S. (1999): Life History and Laboratory Host Range of Eccritotarsus catarinensis (Carvalho) (Heteroptera: Miridae), a New Natural Enemy Released on Water Hyacinth (Eichhornia crassipes (Mart.) Solms-Laub.) (Pontederiaceae) in South Africa. Biological Control 14: 127–133 Hussner, A., Weyer, K. van de, Gross, E.M. & Hilt, S. (2010): Eine Übersicht über die aquatischen Neophyten in Deutschland – Einführung, Etablierung, Auswirkungen und aktuelle Probleme, Zukunftsaussichten und Managementperspektiven. Eingeladenes Buchkapitel für „Handbuch Angewandte Limnologie“, Blackwell Publishing Group, 27. erg. Lfrg., 4/10: 1-28. Laranjeira, C.M. & Nadais, G. (2008): Eichhornia crassipes control in the largest Portugese natural freshwater lagoon. EPPO Bulletin 38: 487-495 Mbati, G. & Neuenschwander, P. (2005): Biological control of three free floating water weeds, Eichhornia crassipes, Pistia stratiotes and Salvinia molesta in the Republic of Kongo. BioControl 50: 635-645. |
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